Kennst du diese Fragen?
- „Warum bin ich eigentlich so, wie ich bin?“
- „Warum reagiere ich immer gleich und springe immer auf diese oder jene Situation an?“
- „Warum wiederhole ich bestimmte Muster immer wieder?“
Vielleicht denkst du schon länger darüber nach, ein Coaching zu machen aber du weißt nicht, wo du anfangen sollst.
Die gute Nachricht:
Du musst gar nicht sofort ein großes Coaching-Paket buchen. Mit der Gebrauchsanweisung als ersten Schritt zum Coaching startest du ganz einfach aber mit großer Wirkung.
Sie liefert dir eine tiefgehende Analyse deiner inneren Antreiber. Und das Beste:
Du bekommst eine persönliche Videoauswertung, ganz ohne Druck oder weitere Verpflichtung.
👉 So kannst du dich selbst besser verstehen und entscheidest danach, ob du tiefer einsteigen möchtest.
Damit du dir besser vorstellen kannst, was genau in deiner Gebrauchsanweisung steht und wie sie funktioniert, zeige ich dir jetzt ein paar konkrete Beispiele.
Du erfährst, welche inneren Antreiber in Form deiner Lebensmotive es gibt, wie sie sich im Alltag zeigen und wie du sie positiv für dich nutzen kannst, statt dich ständig über sie zu ärgern.
Was sind eigentlich innere Antreiber und wie nutzt du sie richtig?
Deine inneren Treiber/Antreiber sind Dinge in dir, die in deiner Gebrauchsanweisung fest angelegt sind und zu deinem gewünschten Wohlfühlzustand führen.
Du erkennst viele dieser Anteile bereits im Alltag. Aber wenn du sie wirklich verstehen willst, nicht oberflächlich, sondern tief in deiner Persönlichkeit verankert, dann ist die Gebrauchsanweisung als erster Schritt zum Coaching genau das, was dir helfen kann.
So kann es z.B. sein, dass du danach strebst, Lob und Anerkennung von außen zu bekommen. Das bedeutet, du bist sehr darauf bedacht, gute Leistungen zu erbringen und Fehler (und damit die darauffolgende Kritik) zu vermeiden.
Es kann aber auch sein, dass du den ganz starken Wunsch hast, dass es immer nach deiner Nase geht. Oder du merkst, dass bei dir Dinge immer in einer gewissen Struktur ablaufen müssen.
Vielleicht hast du aber auch einen starken Bewegungsdrang. All das sind innere (An)- Treiber.
Und ich möchte dich ganz gerne im ersten Schritt dazu einladen, dass du dir diese Antreiber überhaupt erst einmal bewusst machst. Das kannst du tun, indem du dich beobachtest und dir die folgende Frage stellst:
„Was ist mir eigentlich wichtig, wenn ich meinen Alltag gestalte?“
Mit dieser einfachen Frage kannst du dir selbst sehr gut auf die Spur kommen. Anschließend frage dich bitte:
„Was ist mir zwar wichtig, wenn ich meinen Alltag gestalte, aber geht mir gleichzeitig unfassbar auf den Senkel?“
Du musst bestimmt ein wenig lachen, wenn du daran denkst. Denn natürlich gibt es diese Dinge, die wir von uns kennen, die wir aber vielleicht nicht ganz so cool finden.
Im besten Fall können wir das mit Humor sehen.
Aber es gibt auch Fälle, da finden wir etwas, auf gut deutsch gesagt, richtig "kacke".
Lass uns dazu mal ein paar Beispiele durchgehen, damit diese kleine Übung für dich greifbar wird.
Außerdem möchte ich dir zeigen, wie du jene Facette deiner ungeliebten Antreiber sehen kannst, die deine eher nervigen Antreiber zu etwas Gutem für dich macht.
Pro und Contra des Lebensmotivs 'soziale Anerkennung'
Wir schauen uns heute also das Pro und Contra an, obwohl ich mich mit dem Contra schwer tue.
Ich möchte mir mit dir vier Lebensmotive anschauen und das eine kennst du schon:
Die 'soziale Anerkennung'.
Beginnen wir mit dem Contra:
- Du wirst für dich das Gefühl haben, stark davon getrieben zu sein, Lob von außen zu erhalten, es anderen recht zu machen, immer zu funktionieren und die Dinge immer besonders gut zu machen.
- Definitiv mit einem Hang zum Perfektionismus.
- Auch oft nicht so, dass es dir Spaß macht und du es gerne so möchtest, sondern du wirst dich oft getrieben fühlen.
- Du wirst das Gefühl haben, dass nie reicht, was du tust.
- Oder Lob und Anerkennung sind dir von Menschen wichtig, von denen es dir gar nicht wichtig sein sollte.
- Du strebst danach, keine Fehler zu machen. Fehler sind für dich eine Katastrophe, obwohl du vom Kopf her weißt, dass es eigentlich gar nicht schlimm ist, Fehler zu machen.
- Der Umgang mit Kritik fällt dir sehr, sehr schwer.
Ich erlebe das im Coaching immer wieder, dass je höher dieses Lebensmotiv ausgeprägt ist, desto häufiger sagen jene Menschen:
„Ich wünschte es wäre nicht da.“
Ich kann das verstehen.
Denn natürlich ist es für uns angenehmer, wenn wir etwas haben, was bei uns nicht für negative Emotionen sorgt.
Aber du weißt, dass du erstens den Umgang mit diesen Emotionen lernen und dich zweitens auch auf die Stärken dieses Lebensmotives besinnen kannst.
Eine Stärke der sozialen Anerkennung ist z.B., dass wir Dinge besonders gut machen wollen.
Für dich ist das eine Selbstverständlichkeit.
Man muss es dir weder sagen noch muss man dich dazu motivieren. Jede/r Vorgesetzte/r würde sich freuen, dich im Team zu haben, da er oder sie weiß, wenn du diese Aufgabe erhältst, wirst du sie auch erledigen. Und zwar zu 100% und das aus eigenem Antrieb.
Du wirst es auch merken, wenn du selbst Dinge angehst.
Du wirst sie richtig gut machen wollen.
Das bedeutet, wenn du etwas anfängst, wird das auch richtig gut.
Stell dir nun einmal vor, du nutzt diese Möglichkeit zu sagen:
„Ich lerne mich damit nicht zu verzetteln. Ich lerne damit umzugehen, dass ich auch Fehler machen kann und ich nicht immer 150% geben muss. Aber ich nutze diese Stärke gezielt für mich, um ab jetzt sortiert Themen anzugehen.“
Du nimmst dir ein Thema, du weißt, du willst das besonders gut machen - doch du nutzt deine Stärke dazu, sodass du davon ausgehen kannst, dass das Ergebnis gut werden wird.
Und das ist bei dir so!
Und das Ergebnis hat Einfluss auf dein Leben und auf das deiner Mitmenschen, deiner Familie und so weiter.
Ich möchte dich also dazu einladen, dich nicht getrieben zu fühlen.
Nicht nur zu sehen, dass du danach strebst, bloß keine Fehler zu machen und so weiter. Sondern nutze die Stärke, die du hast! Egal, welches Ziel du im Leben hast, egal, wobei du sagst:
„Ach Mensch, da könnte ich noch etwas machen.“
Jetzt weißt du, wenn du es angehst, wird das richtig gut und die Veränderung wird passieren.
Dies trägt eine vollkommen andere Motivation in sich.
Den eigenen Kopf durchsetzen wollen – Chance oder Stolperfalle?
Vielleicht hast du aber auch das Gefühl, dass immer alles nach deinem Kopf gehen muss.
Du wirst mit Sicherheit bereits das Feedback von außen bekommen haben, wenn dem so ist.
Du reißt Entscheidungen an dich, kannst ganz schwer andere Meinungen zulassen und hast das Gefühl, alles kontrollieren zu wollen.
Du triffst nicht nur Entscheidungen für dich, sondern auch sehr gerne für andere. Vielleicht auch gerne mal ungefragt. Du magst es gerne in Führungspositionen zu sein und andere anzuleiten.
Wenn du sehr reflektiert bei diesem Thema bist und dir jemand mal gesagt hat:
„Es muss auch immer nach deiner Nase gehen. Das ist ganz furchtbar.“
und du denkst für dich
„Ja, stimmt. Aber ich kann nichts dazu.“
Das ist etwas, an dem du mit verschiedenen Techniken gut arbeiten kannst.
Darauf möchte ich jetzt gar nicht so eingehen, ich möchte ja, wie gesagt, eher auf das Pro eingehen.
Ich erlebe es häufig in meinen Coachings, was diese Stärke ausmachen kann, wenn du sie für dich nutzt.
Du bist keine Person, die abwartet was passiert und sagt:
„Na, schauen wir mal.“,
sondern du bist die Person, die Dinge in die Hand nimmt.
Und es gibt ganz viele Themen im Leben, bei denen es wichtig ist, dass die Dinge in die Hand genommen und angegangen werden.
Dieses Gefühl der Machtlosigkeit ist nicht unbedingt deins.
Also gerade, wenn du dich vielleicht ohnmächtig fühlst, dann ist es gut, wenn du dir deiner Stärke bewusst wirst.
Dir ist klar:
„Ich bin doch eigentlich der Macher/die Macherin.
Wie kann ich dieses Thema in die Hand nehmen?
Wie kann ich ins Tun kommen?
Wie kann ich jetzt etwas für mich oder die Situation tun?“
Und du wirst merken, wie oft das möglich ist, wie gut du das kannst und wie schnell deine Stimmung sich verändert.
Wenn du bei den jeweiligen Lebensmotiven auf der anderen Seite der Ausprägung bist, also dich eher schwer tust Entscheidungen zu treffen, ist es für dich vielleicht nicht die richtige Strategie.
Natürlich kannst du auch für dich schauen, wo du die Fäden mal mehr in die Hand nehmen kannst.
Aber es ist jetzt nicht für jeden und jede eine allgemein gültige Strategie.
Ordnung ist das halbe Leben? Wie Struktur stärken kann!
Vielleicht bist du auch jemand, der oder die merkt, dass Struktur und Ordnung unheimlich wichtig sind.
Bei dir muss alles immer nach einem bestimmten Schema ablaufen.
Erst kommt A, dann kommt B. Das magst du.
Das fängt vielleicht schon morgens an, wenn du immer den gleichen Ablauf hast.
Oder du hast es gerne, wenn Sachen dort liegen, wo sie hingehören.
Deine Tage sind strukturiert und laufen wunderbar so, wie sie laufen sollen.
Aber wehe es ist anders! Wehe der Teller steht nicht dort, wo er hingehört.
Es nervt dich, wenn fixe Prozesse gestört oder verändert werden.
Und wehe, es läuft nicht so, wie du es dir vorher im Kopf eingeplant hast.
Das wirft dich aus der Bahn und du wirkst teilweise hilflos.
Und das magst du überhaupt nicht.
Vielleicht entwickelst du auch Emotionen wie Wut oder sogar Trauer, doch denkst auf der anderen Seite aber:
„So schlimm war das jetzt doch gar nicht.“
Aber du merkst es eben in dir. Es brodelt. Und da ist es auch für dich ein Lernfeld, genau mit diesem Thema umzugehen.
Und das lernst du alles, wenn du dir deine Gebrauchsanweisung anschaust. Sie ist der ideale erste Schritt zum Coaching, gerade wenn du verstehen willst, wie du tickst ohne gleich zehn Sitzungen zu buchen.
Mit den richtigen Strategien kannst du gut dieses Thema angehen, damit dich das nicht ganz so aus der Bahn haut.
Aber du kannst dieses Lebensmotiv unheimlich gut für dich nutzen, denn du bist ein Organisations-, Struktur-, Ordnungstalent. Du bist richtig gut darin, Dinge für dich zu sortieren und zu strukturieren.
Ich sage immer, wenn ich einen solchen Menschen vor mir habe:
„Schau, dass du für dich Dinge schnell in eine Struktur bringst.“
Wenn es für dich stressig oder schwierig wird, du das Gefühl hast, überfordert zu sein und den Überblick verlierst, dann bist du richtig gut darin zu sagen:
„Stopp! Ich schreib mir das erstmal auf und sortiere mir das erst einmal und dann mache ich mir einen Plan.“
Das ist deine große Stärke.
Und ja, auch wenn du manchmal fluchst, wenn du merkst, es weicht etwas von deinem Plan ab und das stresst dich, bist du richtig gut darin, Pläne aufzustellen, dich zu sortieren und Dinge in eine Struktur zu bringen.
Da sind andere noch im Schockzustand, da hast du dich schon sortiert und kannst sagen:
„Dies oder jenes könnte schon ein Weg sein.“
Du bist gut darin, die Planung zu übernehmen, für dich und für andere.
Also nutze das gerade auch in Krisensituationen und mache zu deinem Lebensmotto:
„Ich mache mir jetzt erst einmal meinen Plan.“
Und wenn du deine Struktur auf einem Blatt Papier siehst und sagst:
„Okay, jetzt gehe ich das so an. Jetzt sieht es schon ganz anders aus. Nicht mehr so groß und nicht mehr so schwer.“
Das ist eine riesengroße Stärke, die du hast und das können längst nicht alle.
Bewegungsdrang als Lebensmotiv und wie du ihn gezielt nutzt
Abschließend noch ein letztes Beispiel:
Du hast einen unfassbar großen Bewegungsdrang und das merkst du auch. Bewegung und Sport spielen für dich eine große Rolle. Du wirst unruhig und hibbelig, wenn du dich nicht bewegst.
Oft wird das von unserer Umwelt nicht akzeptiert und vielleicht hast du mal so Aussagen gehört wie:
„Naja, wenn du dafür noch Zeit hast.“
oder
„Muss denn das jetzt noch sein?“
Manchmal fragst du dich vielleicht, weshalb dir das so wichtig ist und warum du es in stressigen Zeiten nicht einfach lassen kannst. Aber immer, wenn du es lässt, geht es dir nicht gut.
Du merkst vielleicht in stressigen Zeiten, in denen du ohnehin keine Zeit und das Gefühl hast, du müsstest dich um andere kümmern, dass du dich aber schlecht fühlst, wenn du es sein lässt.
Auf der einen Seite musst du Sport machen, aber du hast dann auf der anderen Seite ein schlechtes Gewissen.
Aus dieser Spirale möchte ich dich ganz gerne herausholen, denn wenn du so denkst, mache dir bitte mal bewusst, was Bewegung und Sport für dich sind.
Das ist nicht nur ein Hobby.
Das ist etwas, was deine Akkus auflädt.
Das ist etwas, was du als Stress-Abbau-Ventil nutzen kannst.
Das ist etwas, was du nutzen kannst, um den Kopf freizukriegen und deine Stimmung positiv zu beeinflussen.
Es wird immer gesagt, dass Sport diesen Effekt bei allen bewirkt.
Nein, das ist nicht so. Nicht jede und jeder kennt dieses großartige Gefühl nach dem Sport.
Aber du kennst es. Und für dich ist das wirklich ein mächtiges Werkzeug, dir etwas Gutes zu tun.
Gerade wenn du gestresst bist, darfst du dir die Zeit für Sport nehmen.
Denn dein Kopf wird anschließend freier sein.
Gerade wenn du wütend, frustriert oder schlecht gelaunt bist, macht es Sinn, dass du Sport machst. Dadurch wirst du dich emotional besser fühlen und dein Umfeld wird das mitbekommen.
Also versuche es nicht als Klotz am Bein zu bewerten, sondern baue es gezielt in deinen Alltag ein, gerade dann, wenn es scheinbar nicht passt.
„Musst du jetzt wirklich zum Sport gehen?“
- Ja, muss ich! Denn es ist für mich und damit für uns alle gut.
Fazit: Die Gebrauchsanweisung als erster Schritt zum Coaching
All das, was ich heute beschrieben habe und noch viele weitere Lebensmotive tragen eine große Stärke in sich.
Mach also einmal folgende Übung:
Schreibe dir die Pros und Contras deiner inneren Antreiber auf. Schreib dir auf, was du in deinem Alltag brauchst, damit es dir gut geht.
Und was brauchst du, damit es dir im Alltag gut geht, was du aber belächelst oder manchmal sogar verfluchst?
Und dann:
„Was sind eigentlich die positiven Dinge, die genau diese Sache, welche du brauchst, mit sich bringt?"
Schau dir dabei vor allem die an, welche du verfluchst.
Und jetzt bist du dran!
Schreib mir gerne dein Feedback in die Kommentare!
Welche besondere Stärke hast du heute an dir entdeckt?
Wenn du Interesse hast, auch einen Blick in deine Gebrauchsanweisung zu werfen, mache gern hier den ersten Schritt mit deiner persönlichen Videoauswertung deiner persönlichen Gebrauchsanweisung.
Gerade weil es oft schwer ist, sich selbst objektiv zu analysieren, ist die Gebrauchsanweisung als erster Schritt zum Coaching so wertvoll. Sie hilft dir, deine inneren Antreiber zu verstehen. Ganz ohne Verpflichtung zu einem großen Coaching-Prozess. Du bekommst eine persönliche Videoauswertung von mir und entscheidest danach ganz in Ruhe, ob und/oder wie du weitergehen möchtest.
Dirk
dein virtueller Coach
Hörprobe gefällig?
Dann hör gleich hier in deine Lieblings-Episode vom meinem "Reboot Yourself"-Podcast!
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